Thalictrum simplex (Einfache Wiesenraute) Syn. Thalictrum simplex ssp. galioides
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Fam. Hahnenfußgew. (Ranunculaceae). Bis 100cm. Wechselfeuchte Halbtrockenrasen, Gebüsch- und Waldränder. Kollin(-montan)
VI-VII. Selten. Zeerstreut auf der Schwäb. Alb, im Alpenvorland und in den Alpen. Verbreitung mit Unterarten
Blüten wie bei der Kleinen Wiesenraute (Th.minus) in lockeren Rispen, überhängend, Staubfäden gelb, Früchte sitzend, längsrippig. Die vermutlich häufigste Unterart ssp. galioides (Labkraut-Wiesenraute) besitzt achselständige Fiederblätter mit sehr schmalen, glänzenden, fast nadelförmigen Teilblättchen. Im nicht blühenden Zustand ist sie deshalb auf den ersten Blick leicht mit dem häufigen, namensgebenden Echten Labkraut (Galium verum) zu verwechseln. Bei der Kartierung wurde sehr wahrscheinlich keine klare Abgrenzung von der ähnlichen ssp. tenuifolium vorgenommen (Mittlere Wiesenraute). Die dritte Unterart (ssp. simplex) wird in D als verschollen angegeben