Valeriana officinalis (Echter Arznei-Baldrian)
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Fam. Baldriangewächse (Valerianaceae). Bis 150cm. Kalkhaltige, feuchte Böden. Gräben, Ufer, Feuchtstellen in lichten Wäldern. Kollin-montan
VII-VIII. Häufig sowohl in D als auch im Alpenraum, eine der ältesten und bedeutendsten Arzneipflanzen. Verbreitung des Aggregats
Pflanze fast immer ohne Ausläufer, mehrstängelig, alle Stängelblätter gefiedert, die mittleren mit bis zu 12(-15) Fiederpaaren, Fiederblätter stark gezähnt mit bis zu 10 Zähnen auf jeder Seite, Endfieder nicht breiter als Seitenfiedern. Blüten in end- und blattachselständigen, halbkugelig bis schirmförmigen Scheindolden, Kronblätter schüsselförmig ausgebreitet, Knospen hellrosa bis weißlich. Feldanbau zur pharmazeutischen Verwendung des Wurzelstocks. Zum Aggregat gehören alle Arten mit gefiederten Blättern, wovon V.officinalis die weitaus häufigste Art ist. Andere sind, jeweils mit Unterarten, der Kriech-Baldrian (V.excelsa, mit ober- und unterirdischen Ausläufern) und der Wiesen-Baldrian (V.pratensis, unterirdische Ausläufer, Fiederblätter schmal)