Vaccinium oxycoccos (Gewöhnliche Moosbeere) Syn. Oxycoccus palustris
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Fam. Heidekrautgew. (Ericaceae). Strauch, kriechend bis 80cm. Kalkmeidend; Torfmoorpolster, Hoch- und Zwischenmoore. Kollin-montan
V-VII. In der Norddeutschen Tiefebene zerstreut, sonst v.a. östl. Silikat-Mittelgebirge, Alpenvorland und Alpen. Verbreitung
Wie bei der als Neophyt seltenen Großfrüchtige Moosbeere (V.macrocarpon) mit fadenförmigen, kriechenden Zweigen, Blätter derb, kahl, ganzrandig, Krone 4(-5)teilig, rosa, mit zurückgeschlagenen Zipfeln, Frucht eine kugelige, gelblich bis rote Beere. Unterschiede: Blätter mit deutlich umgebogenem Rand, meist spitz, Blüten am Ende der Zweige auf langen, dünnen, kurz behaarten Stielen (nicht mit einem Blatttrieb endend!), Früchte mit bis 10mm Durchmesser nur halb so groß. Auf alpinen Hochmooren kommt auch die sehr ähnliche Kleinfrüchtige Moosbeere (V.microcarpon) vor, diese jedoch deutlich kleiner, meist einblütig mit kahlen Blütenstielen und kleineren Früchten (etwa so groß wie Preiselbeeren)